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Praxisintegrierte Ausbildung

Die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher befähigt dazu, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbstständig und eigenverantwortlich als Erzieherin oder Erzieher tätig zu sein. Die Fachschulen vermitteln die hierzu erforderliche berufliche Handlungskompetenz.

In der Regel beginnen Sie die praxisintegrierte Ausbildung mit Abitur, Fachhochschulreife oder einer auf einem mittleren Bildungsabschluss aufbauenden abgeschlossenen Berufsausbildung. Außerdem ist ein 6-wöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung als Eingangsvoraussetzung erforderlich. Die Ausbildung dauert dann drei Jahre und besteht aus theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten. Nach Abschluss der gesamten Ausbildung wird die Berufsbezeichnung “Staatlich anerkannte Erzieherin“/„Staatlich anerkannter Erzieher“ erworben.

So läuft die praxisintegrierte Ausbildung ab:

Fachschule (3 Jahre)

Für die praktische Ausbildung schließen die Studierenden einen Ausbildungsvertrag mit dem Träger einer Kindertageseinrichtung. Die praktische Ausbildung dient der Anwendung und Vertiefung der im theoretischen Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Die Gesamtverantwortung für die praktische Ausbildung liegt bei den Fachschulen. Dies schließt die Betreuung, Beratung, Beurteilung und Benotung der Studierenden während der praktischen Ausbildung mit ein. Schule und Einrichtung stellen dabei in engem Zusammenwirken eine effektive Verzahnung von schulischem Unterricht und dessen praktischer Umsetzung in der Einrichtung sicher.

Die praktische Ausbildung erfolgt in Einrichtungen, die dem Arbeitsgebiet einer Erzieherin oder eines Erziehers entsprechen und die nach der personellen und sächlichen Ausstattung für die Ausbildung geeignet sind. Die Auswahl der Einrichtung obliegt der oder dem Auszubildenden.
Die praktische Ausbildung wird nach Absprache der Fachschulen mit den Trägern der an der Ausbildung beteiligten Einrichtungen im Tagespraxismodell durchgeführt. Zu Beginn eines Schuljahres finden jeweils Unterrichtsblockwochen statt, im weiteren Verlauf sind die Auszubildenden an 3 Tagen der Woche in der Fachschule und an 2 Tagen in den Praxiseinrichtungen. Die Wochentage variieren während der einzelnen Schuljahre.

Der Träger der Praxiseinrichtung benennt den Fachschule zu Beginn der Ausbildung die von ihm ausgewählten für die fachliche Anleitung und Ausbildung in der Einrichtung verantwortlichen und geeigneten Fachkräfte.